06.01.2023|Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt

Sitzbänke für Sitzenbleiber

Ausruhen, wo einst die Bagger wüteten!

Wo einst die Braunkohlebagger wüteten erstreckt sich heute das Naturschutzgebiet Grabschützer See
der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt (LaNU).
Bis 1993 war hier der Tagebau Delitzsch-Südwest. Aus dem Tagebauloch entstand der Grabschützer
See. Ein Naturlehrpfad führt um den See herum, Bänke laden die Spaziergänger ein, sich ausruhen
und die Natur zu beobachten.
Heute wurden Spendenplaketten an zwei Bänken angeschraubt, die von Eberhard Unger gespendet
wurden.
Und noch sind es nicht genug Bänke! Die LaNU bittet deshalb um eine Spende für die noch fehlenden
fünf Bänke. Ab einer Spende über 1.000 Euro lässt sich die Aufstellung einer neuen Rastbank
finanzieren.
Bernd-Dietmar Kammerschen, Stiftungsdirektor der LaNU, dazu: „Wir freuen uns über jede Spende!.
Für 1.000 EUR oder mehr gibt es eine Plakette mit ihrem Namen an die nächste Bank, die wir mit
Ihrer finanziellen Unterstützung aufstellen können.“


Hintergrund:

Die LaNU hat den Grabschützer See und Umland 2002 erworben mit dem Ziel, die Fläche
naturschutzgerecht zu entwickeln. Dazu gehört, dass ein Teil der Fläche unter sogenanntem
Prozessschutz steht, also die Natur hier sich selbst überlassen wird. In weiteren Bereichen werden
standorttypische Laubmischwälder oder strukturreiche Halboffenlandschaften – also ein Wechsel aus
Wiesen, Gebüsch und Bäumen – entwickelt.
Um in den halboffenen Landschaften die komplette Verbuschung und Bewaldung zu verhindern,
werden Wildpferde und Schottische Hochlandrinder gehalten, die Bäume und Büsche kurz halten und
zurückdrängen.
Seit einigen Jahren erschließt ein Lehrpfad das Gebiet. Er führt einmal um den See herum – an den
wichtigsten Stellen stehen Informationstafeln, und einige Bänke laden zur Erholung auf der immerhin
mehr als acht Kilometer langen Strecke ein.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lanu.de/de/spenden/sitzbnke-fr-sitzenbleiber~ba1632.html

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