Prinzipien der Zusammenarbeit

Um ein gleichberechtigtes Zusammenwirken aller Netzwerkpartner zu ermöglichen, wurden für das Netzwerk Umweltbildung Sachsen folgende Prinzipien für die Zusammenarbeit festgelegt:

Freiwilligkeit

Alle Partner des Netzwerkes engagieren sich freiwillig, es besteht keine Verpflichtung zur Mitarbeit. Die Mitglieder des Netzwerkes geben sich eine Geschäftsordnung und erkennen diese an.

Regionalität

Umweltbildungsarbeit soll auf die jeweilige Region bezogen realisiert werden.

Geben und Nehmen

Alle Netzwerkpartner engagieren sich entsprechend ihren Möglichkeiten für die Netzwerkarbeit. Jeder der Netzwerkpartner bringt seine Erfahrung in der Arbeit und nach Möglichkeit spezifische Bildungsmodule bzw. Expertenwissen in das Netzwerk ein.

Offenheit

Probleme und Konflikte, die sich aus der Arbeit im Netzwerk ergeben, werden unverzüglich und offen angesprochen. Gleichzeitig dient das Netzwerk als Podium für den Erfahrungsaustausch zur Projektentwicklung, Projektumsetzung und Projektabrechnung.

Demokratieverständnis

Alle Netzwerkpartner sind gleichberechtigt. Es gilt das Prinzip, dass jede bei Beratung anwesende Person, die einen oder mehrere Träger vertritt, nur eine Stimme erhält. Jeder Netzwerkpartner ist bereit und in der Lage, zeitweise Verantwortung in Arbeits- und Projektgruppen zu übernehmen.

Netzwerk-Identität

Jeder Partner verpflichtet sich, für die Interessen des Netzwerkes einzutreten. Das schließt u. a. ein, bei der Verwendung von Netzwerkbausteinen in Maßnahmen auf das Netzwerk entsprechend hinzuweisen.

Qualitätsanspruch

Die Netzwerkpartner begreifen sich als Dienstleister zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in Sachsen. Sie orientieren sich an den speziellen Anforderungen der jeweiligen Zielgruppen und setzen ihre Maßnahmen in hoher Qualität sowie gemäß den rechtlichen Regelungen um.