Zukunftstagung Ökolandbau Sachsen 2014

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie zielt darauf ab, bis 2015 einen guten ökologischen und chemischen Zustand für Oberflächengewässer und Grundwasser in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu erreichen. Haben wir die vorgegebenen Ziele in Mitteldeutschland erreicht? Wie ist der Zustand der Grund und Oberflächengewässer? Wo besteht speziell für die Landwirtschaft dringender Handlungsbedarf? Diese und weitere Fragen werden auf der Tagung diskutiert Für die praktizierenden Landwirte werden praktische Hinweise gegeben wie es gelingen kann, Nährstoffe effizient im Betriebskreislauf einzusetzen und Verluste zu minimieren, um Nährstoff- und Bodenabflüsse durch Erosion zu vermeiden. Wasser- und Landwirtschaft produzieren auf den selben Flächen Lebensmittel. Für die Trinkwassergewinnung ist es wichtig, eine ausreichende Grundwasserneubildung in hoher Qualität sicherzustellen. Die Landwirtschaft hingegen ist auf eine hohe Produktivität ihrer Flächen angewiesen, wobei Belastungen des Grundwassers vor allem mit Nitrat entstehen können. Wie können über sinnvolle Kooperationen hierbei Konflikte vermieden werden? Die Vorzüglichkeit der ökologischen Landwirtschaft für die Bewirtschaftung in Wassereinzugsgebieten soll am Beispiel der Kooperation des ökologisch bewirtschafteten Unternehmens Wassergut Canitz GmbH und den Wasserwerken der Stadt Leipzig gezeigt werden. Die praktischen und wirtschaftlichen Vorteile sowohl für den ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieb als auch den Trinkwasserversorger werden dabei besonders herausgearbeitet.

Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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