Wie sicher ist unser Trinkwasser? - Hygiene in Trinkwasserinstallationen öffentlicher Gebäude

Zur Zukunftssicherung der Menschheit gehört vorrangig der sorgsame Umgang mit den Wasserressourcen der Erde. Nachhaltiges Wassermanagement erweist sich als eine globale, aber auch lokale Herausforderung. So ist jeder Betreiber von Trinkwasseranlagen (über den privaten Gebrauch hinaus) dazu verpflichtet, die Einhaltung der Trinkwasserverordnung 2011 zu gewährleisten. Das setzt voraus, die Vorschriften zu kennen und sicher zu stellen, dass das Trinkwasser der eigenen Einrichtung so beschaffen ist, dass keinesfalls eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit eintritt. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Wasseraufbereitung und vor allem Wasserverteilung nach den allgemeinen Regeln der Technik, die z.B. in der Richtlinie 6023 der VDI (Verein dt. Ingenieure) festgeschrieben sind.Jeder Betreiber von öffentlichen Einrichtungen, zum Beispiel Jugendeinrichtungen, Jugendherbergen, Schulen, Umweltbildungseinrichtungen, der über einen frei zugänglichen Wasseranschluss verfügt, ist dazu verpflichtet, einschlägige Regelwerke zu kennen und anzuwenden. So ergeben sich aus der Trinkwasserverordnung mikrobiologische und chemische Anforderungen sowie Indikatorparameter, welche zwingend eingehalten werden müssen und einer ständigen Untersuchung bedürfen. Gesundheitsämter überwachen diese Untersuchungen. Der Betreiber ist jedoch für die Wasserqualität in seinem Gebäude selbst verantwortlich. Bei einer Gesundheitsgefährdung, z.B. durch Legionellen kann die sofortige Sperrung des Trinkwasseranschlusses bis auf Weiteres verfügt werden.

Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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Veranstaltungsort

westsachsen
Kultur- und Umweltzentrum e.V. Ökoschule
Am Festanger 8
04416 Markkleeberg
Deutschland

Kurzinfos

  • Teilnehmergebühr: 30,00 EUR

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