Warum biologische Vielfalt schützen? Ethische Argumente für den Alltag

Für dreiviertel der Bundesbürger zählt die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu den prioritären gesellschaftlichen Aufgaben. Was aber leitet uns bei der Entscheidung, behutsam mit den biologischen Lebensgrundlagen umzugehen? Die starken globalen Veränderungen der jüngeren Vergangenheit, die sowohl die Gesellschaft als auch das Klima und die Biodiversität erfasst haben, führen dazu, dass auch die Grundsätze im Umgang mit der Natur diskutiert und ggf. justiert werden müssen. So ist etwa zu klären, welches Ideal von Natürlichkeit die Gesellschaft vertreten will, wie mit den Veränderungen im Artengefüge umzugehen ist und welche langfristigen ökonomischen Folgen der Verlust von Biodiversität hat.Ethik und Glauben stehen im Mittelpunkt der fünften Veranstaltung aus der Reihe „Erhaltung der biologischen Vielfalt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Sie knüpft an und ergänzt die letztjährige Veranstaltung, in der die Biodiversität aus ökonomischer Perspektive betrachtet wurde. Diesmal wollen wir uns damit auseinandersetzen, welche Motive und Argumente uns Moral und Religion im Umgang mit der Natur bieten und auch, welche speziellen Beiträge Kirchen und Bildungseinrichtungen bei der Aufgabe leisten. Philosophen, Theologen, Pädagogen, Biologen mit umweltethischen Arbeitsschwerpunkten sowie Praktiker legen ihre Standpunkte dar und diskutieren mit den Zuhörern. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger, ehrenamtliche Naturschützer und Fachleute aus Planungsbüros, Behörden, Hochschulen und Verbänden. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem SMUL, dem LfULG und dem IÖR durchgeführt.
Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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Veranstaltungsort

Kurzinfos

  • Teilnehmergebühr: 0,00 - 20,00 EUR

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