Regionalkonferenz des TNU Region Erzgebirge - Litvinov: Luftverschmutzung am Erzgebirgskamm - Wiederholt sich die Geschichte?

Die schweren Waldschäden im Erzgebirge, verursacht durch die Luftverschmutzung ausgehend von der Braunkohleindustrie im böhmischen Becken, verschwanden seit 1990 allmählich wieder und die Bevölkerung atmete auf. Es bestand die Hoffnung, dass derartige Belastungen nie wieder auftreten. Aber die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass man sich getäuscht hatte. Seit einigen Jahren nehmen die Beschwerden über die Luftverschmutzung im Erzgebirge wieder zu. Nun müssen die vermuteten Stoffe in der Luft den neuartigen Verschmutzungen zugeordnet werden. Sie stammen vermutlich aus unterschiedlichen Quellen der böhmischen Petrolindustrie, werden durch die Bewohner beiderseits der Grenze wahrgenommen („Katzendreck-Gestank“) und sind in ihrem Gesundheits-Gefährdungspotential sowie in ihrer genauen chemischen Beschaffenheit ungeklärt. Zahlreiche Bürgerinitiativen haben sich inzwischen gegründet. Was antworten die Umweltbildungseinrichtungen auf die besorgten Fragen der Teilnehmer ihrer Veranstaltungen? Können wir in grenzüberschreitender Kooperation zur Aufklärung und Entspannung der Lage beitragen?
Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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