Ökobilanzen - Nachhaltigkeit halbquantitativ betrachtet

Wie umweltfreundlich sind „ökologische“ Baumaterialien, „energiesparende“ Elektroautos, Bioäpfel aus Südafrika oder die Nutzung von Mehrwegflaschen und Bio-Tüten. In allen Lebenslagen begegnen wir heute Ökobilanzen. Darunter zu verstehen ist ein Verfahren, um umweltrelevante Vorgänge zu erfassen und zu bewerten. Das Ergebnis ist eine ganzheitliche Betrachtung aller relevanten potentiellen Schadwirkungen auf die Umweltmedien Boden, Luft und Wasser sowie aller Stoffströme, die mit dem betrachteten System verbunden sind (Rohstoffeinsätze und Emissionen aus Vor- und Entsorgungsprozessen, aus der Energieerzeugung, aus Transporten und anderen Prozessen). Vor allem für Unternehmen gehört es inzwischen zur guten Öffentlichkeitsarbeit, die Ökobilanz der hergestellten Produkte oder angebotenen Dienstleistungen zu kennen und zu optimieren. Dabei stehen vor allem Fragen im Raum wie: Wie viel Primärenergie wird benötigt? Können Materialien recycelt werden? Wie groß ist der CO2-Fußabdruck? Wie können Umweltauswirkungen über den ganzen Lebenszyklus berücksichtigt werden? Wann zahlt sich die Entscheidung für eine ökologischere Lösung aus?

Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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Veranstaltungsort

merzgebirge
Jakob-Leupold-Bau (Ackerbürgersaal)
Kornmarkt 5
08056 Zwickau
Deutschland

Kurzinfos

  • Veranstaltungsort: Jakob-Leupold-Bau (Ackerbürgersaal)
  • Teilnehmergebühr: 0,00 - 20,00 EUR

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