20 Jahre LaNU: Exkursion in die Bergbaufolgelandschaft Zeißholz

Ab 1850 begann die Zeit der industriellen Überformung des Gebietes um Zeißholz. Mehrere Gruben wurden für den Abbau von Braunkohle erschlossen. Infolge entwickelten sich Siedlungsstrukturen und Sekundärindustrie. Der Braunkohlenbergbau ging mit einer jahrzehntelangen intensiven Landnutzung einher und schädigte erheblich und irreversibel den Naturraum. So gravierend dieser Eingriff auch war, bergen solche Flächen doch hohe Naturschutzpotenziale. So gibt es Wege, mit dem industriellen Erbe in einer Weise umzugehen, die den Bergbau nicht nur als Zerstörung der Landschaft betrachtet, sondern ihn vielmehr als Chance erkennt und dementsprechend Möglichkeiten aufzeigt, die wertvollen Naturschutzpotenziale herauszustellen und zu entwickeln. Die Führung erläutert die Entwicklung der Landschaft um die ehemalige Braunkohlengrube Clara III und gibt gleichzeitig wertvolle Einblicke in naturschutzfachliche und kulturhistorische Gegebenheiten.Es führt Hagen Rothmann (NABU) von der Ortsgruppe Wittichenau.

Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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