15. Sächsische Gewässertage

Die Erreichung des guten Zustandes der Gewässer und ein nachhaltiges Hochwasserrisikomanagement sind anspruchsvolle gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die in ihrer Umsetzung hohe wasserfachliche Kompetenz, aber auch einer gemeinsamen und fachübergreifenden Zusammenarbeit bedürfen. Gerade weil es sich dabei um Generationenaufgaben handelt, ist ein kontinuierliches und zielgerichtetes Vorgehen bei der Maßnahmenumsetzung erforderlich. Vorhandene Synergiepotenziale müssen bestmöglich genutzt werden. Maßnahmen zur Revitalisierung von Auen, die auch positive Aspekte des Hochwasserrisikomanagements erfüllen können, haben eine besondere Bedeutung, da naturnahe Flussauen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes leisten. Bei der Maßnahmenplanung ist die Nutzung vorhandener Synergien zwischen Hochwasserschutz und Gewässerentwicklung und die frühzeitige Einbeziehung der Betroffenen, der regionalen Akteure sowie der Interessensvertreter ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Die 15. Sächsischen Gewässertage widmen sich der Herangehensweise zur Maßnahmenplanung unter Nutzung der vorhandenen Datengrundlagen und aktueller wissenschaftlicher und praxistauglicher Erkenntnisse. Anhand der beispielhaften Vorhaben- und Sanierungspläne, die im Auftrag des LfULG erstellt werden, soll eine möglichst standardisierbare Methode zur Erarbeitung belastbarer, fachlich begründeter Maßnahmenvorschläge entwickelt werden. Wie die Synergien zwischen Hochwasserschutz und Gewässerentwicklung genutzt werden können wird anhand eines Beispiels für ein Gewässer 2. Ordnung vorgestellt. 
Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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