13. Sächsische Gewässertage

Der Bergbau auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen prägt seit nahezu 850 Jahren das Land und die Menschen. Von Bedeutung waren insbesondere die einzelnen Perioden intensiven Bergbaus, im Volksmund genannt: Berggeschrey. Von den mehreren tausend Grubenbauen des alten Erzbergbaus gehen jährlich etwa 200 Schadensereignisse aus. Vom Bergbau in Sachsen gingen aber auch immer wieder technische, wissenschaftliche, rechtliche und organisatorische Innovationen aus, die weit über die heutigen Landesgrenzen hinaus die Entwicklung des Bergwesens prägten. Jede Art von Bergbau hat jedoch auch Folgen für die Gewässerentwicklung, beeinflusst das in der Umgebung vorhandene Wasser, wobei sowohl das Oberflächen- als auch das Grundwasser betroffen sein kann. Der Einfluss kann sich sowohl auf die Qualität als auch auf den mengenmäßigen Vorrat des Wassers und damit auf den gesamten Wasserhaushalt auswirken. Je nachdem, welche Rohstoffe bergbaulich gewonnen werden, bestimmen diese das zu erwartende Spektrum an Belastungen des umgebenden Wassers. Der Bergbau ist aufgefordert, nicht nur wie bisher, nach dem Ende der aktiven Bergbauphase die Auswirkungen auf das Wasser zu minimieren, sondern es muss soweit vorausgedacht werden, dass alle technisch möglichen und finanziell verhältnismäßigen Maßnahmen auch vor und während der aktiven Phase des Bergbaus zur Anwendung gelangen. Insbesondere der aktive Braunkohlenbergbau sowie der Sanierungsbraunkohlebergbau sind in diesem Spannungsfeld maßgebliche Akteure im Freistaat Sachsen. Mit einer getroffenen Auswahl an Teilthemen aus diesem Themenspektrum werden sich die 13. Sächsischen Gewässertage beschäftigen.
Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
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Veranstaltungsort

elbland
Haus der Kirche - Dreikönigskirche Dresden
Hauptstraße 23
01097 Dresden
Deutschland

Kurzinfos

  • Teilnehmergebühr: 0,00 - 0,00 EUR

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